image gartenfassade

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt zwischen der Karluniversität Prag und der TU Bergakademie Freiberg
- Untersuchungen zur anschließenden Sanierung

Derzeit befindet sich das Kloster in einem teilweise sehr baufälligen Zustand mit einem komplexen Schadensbild. Dieses ist gekennzeichnet durch massive Feuchteschäden, Salzausblühungen, Schäden am Mauerwerk, Setzungserscheinungen vor allem infolge des maroden klösterlichen Wassersystems und der in Nordböhmen nach wie vor hohen Umweltbelastung durch den Kohlebergbau und die chemische Industrie.
Darüber hinaus sind die wertvollen barocken Gartenanlagen (Pavillons, Treppenanlagen, Brunnenanlagen, Plastiken) akut vom Verfall bedroht. Glücklicherweise ist der architektonische Rahmen von Kloster und Garten als Gesamtkunstwerk aus dem 18. Jahrhundert nahezu vollständig erhalten geblieben.

Um das Kloster in seiner Einmaligkeit zu retten, ist die vordergründigste Aufgabe die schrittweise Sanierung der Klosteranlagen. Voraussetzung dafür ist die eingehende Untersuchung der jeweilig zu sanierenden Bereiche.
Beide Universitäten untersuchen in einem ersten Schritt das klösterlichen Wassersystem. Darauf aufbauend soll dessen Funktionalität wiederhergestellt und die fortschreitende Feuchteschädigung der Bausubstanz gestoppt werden.
Anschließend sollen Untersuchungen zur eigentlichen Bausubstanz vorgenommen werden, um so geeignete Maßnahmen zur Sanierung auswählen zu können.

Nicht zuletzt soll dieses Projekt auch ein praktisches Beispiel einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in einem gemeinsamen deutsch-tschechischen Kulturraum - mithin einer geschichtlich sensiblen Region - darstellen, was von dem Antragsteller und den Partnern als eine sehr wesentliche Komponente betrachtet wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      Seitenanfang